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Mai 2026: Zugentgleisung bei Rodenkirchen am 29.08.1905
Am 29. August 1905 kam es bei Rodenkirchen zu einer Entgleisung eines Schnellzuges. Durch rechtzeitiges Bremsen blieb der Unfall trotz erheblichen Sachschadens ohne Tote oder Verletzte; der Zug war nur schwach besetzt. Eine amtliche Untersuchung ergab als wahrscheinliche Ursache einen neuen Schienenbruch, nicht bauliche Mängel.
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Weitere Informationen zum organisatorischen und rechtlichen Rahmen, aber auch allerlei Geschichten und Ereignisse rund um die G.O.E. und die Menschen, die dort arbeiteten, finden sich bei Julia Steenken: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten. Schauen Sie auf jeden Fall einmal vorbei.
Leider ist Julia im April 2025 mit gerade einmal 50 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Sie hinterlässt eine große Lücke. Julias Webseiten sind derzeit noch online, mit Erlaubnis der Familie stelle ich hier eine Kopie dieser Seiten bereit: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten.
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Meine neuesten Beiträge auf laenderbahn.info
- Mai 2026: Zugentgleisung bei Rodenkirchen am 29.08.1905
- 1887 – Dienst-Fahrplan der Oldenburgischen Staats-Eisenbahn
- 1886 – Das Projekt einer Eisenbahn von Jever nach Carolinensiel
- Über die Bezeichnung und Nummerierung der Lokomotiven
Leider ist Julia Steenken im April 2025 mit gerade einmal 50 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Sie hinterlässt eine große Lücke. Julias Webseiten sind derzeit noch online, mit Erlaubnis der Familie stelle ich hier eine Kopie dieser Seiten bereit: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten.
16. März 2026
Über die G.O.E.

Die erste Bahnstrecke im damaligen Großherzogtum Oldenburg, die von der Landeshauptstadt nach Bremen, wurde am 15. Juli 1867 dem Verkehr übergeben. Bis es jedoch dazu kam, überhaupt Anschluss an das Eisenbahnnetz zu bekommen, war es ein langer Weg. Umgeben vom Königreich Hannover, das eine Anbindung Oldenburgs immer zu verhindern wusste, konnte erst nach der Annexion Hannovers durch Preußen im Jahre 1866 die eisenbahntechnische Erschließung des kleinen Landes beginnen. Bis zum Jahre 1876 wurde ein Netz von Hauptbahnen über das Land gezogen. Ab 1883 wurde dann das Hauptbahnnetz durch zahlreiche Nebenbahnen ergänzt; bis 1913 waren diese Maßnahmen im Wesentlichen abgeschlossen. Im Jahre 1918 betrug die Länge des Streckennetzes etwa 690 km.
Neben den Bahnlinien der Staatseisenbahn gab es noch verschiedene private bzw. kommunale Kleinbahnen, die Betriebsführung lag jedoch in den meisten Fällen bei der Staatsbahn.
Im September 1864 wurde in Oldenburg eine Eisenbahn-Commission durch das Großherzogliche Staats-Ministerium eingesetzt, die im Wesentlichen den Bau der Strecken nach Bremen und Heppens (Wilhelmshaven) zu organisieren und durchzuführen hatte. Im Mai 1867 wurde die Eisenbahn-Commission abgelöst durch eine Eisenbahn-Direction, die spätere Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (G.O.E.). Diese bestand bis 1920, dem Jahr, in dem alle Länderbahnen in die neu gegründete Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) überführt wurden. In den Grenzen der früheren G.O.E. bestand weiterhin eine Reichsbahndirektion, bis diese im Jahre 1934 aufgelöst wurde. Die Strecken wurden den Direktionen Münster und Hannover zugeordnet.
„GANZ OHNE EILE“ ODER „GANZ ORDENTLICHE EISENBAHN“
… so bezeichneten einst die Oldenburger ihre Staatsbahn
Oliver Westerhoff

Bereits 1998 begann ich damit, die Geschichte der G.O.E. aufzuarbeiten und im Internet darzustellen. Seit 2002 gibt es diese Domain.
Begonnen hat alles mit den Recherchen über den Bahnhof Hemmelte für eine Heimatchronik.
Letzte Änderungen auf meiner Seite
1887 – Dienst-Fahrplan der Oldenburgischen Staats-Eisenbahn
Der Dienst‑Fahrplan der G.O.E. verzeichnet alle Züge auf den damaligen Strecken mit Ankunfts‑ und Abfahrtzeiten, einschließlich der Ocholt‑Westersteder Eisenbahn und gesonderter Viehzüge. Eine kurze Erläuterung erklärt Geschwindigkeitsangaben sowie Zeitaufschläge, die je nach Charakter von Personen‑ oder Güterzügen angewendet wurden.
Mai 2026: Zugentgleisung bei Rodenkirchen am 29.08.1905
Am 29. August 1905 kam es bei Rodenkirchen zu einer Entgleisung eines Schnellzuges. Durch rechtzeitiges Bremsen blieb der Unfall trotz erheblichen Sachschadens ohne Tote oder Verletzte; der Zug war nur schwach besetzt. Eine amtliche Untersuchung ergab als wahrscheinliche Ursache einen neuen Schienenbruch, nicht bauliche Mängel.
1886 – Das Projekt einer Eisenbahn von Jever nach Carolinensiel
Die Schrift von Peter Ramsauer begründet den geplanten Bau einer Lokalbahn von Jever nach Carolinensiel. Sie betont wirtschaftliche Impulse für das Jeverland, besseren Güter‑ und Personenverkehr sowie den Küstenanschluss und diskutiert grundlegend Finanzierung und Bedeutung von Lokalbahnen im 19. Jahrhundert.
1869 – Beschreibung der Fundierung und des eisernen Oberbaues der Brücke über die Große Weser in Bremen in der Bremen-Oldenburger Eisenbahn
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