Das Bild des Monats
Juni 2026: Die Drehbrücke über die Hunte in Oldenburg
Die Huntebrücke in Oldenburg entstand 1865 als eingleisige Drehbrücke für die Strecke nach Bremen. 1875 kam eine zweite für die Verbindung nach Osnabrück hinzu. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden beide durch eine zweigleisige Anlage ersetzt. Nach der Zerstörung 1945 folgte in den 1950er Jahren eine Rollklappbrücke, die bis heute in Betrieb ist.
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Weitere Informationen zum organisatorischen und rechtlichen Rahmen, aber auch allerlei Geschichten und Ereignisse rund um die G.O.E. und die Menschen, die dort arbeiteten, finden sich bei Julia Steenken: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten. Schauen Sie auf jeden Fall einmal vorbei.
Leider ist Julia im April 2025 mit gerade einmal 50 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Sie hinterlässt eine große Lücke. Julias Webseiten sind derzeit noch online, mit Erlaubnis der Familie stelle ich hier eine Kopie dieser Seiten bereit: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten.
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Meine neuesten Beiträge auf laenderbahn.info
- 1907 – Die zweigleisige Eisenbahn-Drehbrücke über die Hunte bei Oldenburg
- Juni 2026: Die Drehbrücke über die Hunte in Oldenburg
- 1892 – Denkschrift über das Oldenburgische Eisenbahnwesen
- 1892 – Weserfähren Nordenham-Geestemünde und Kleinensiel-Dedesdorf
Leider ist Julia Steenken im April 2025 mit gerade einmal 50 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Sie hinterlässt eine große Lücke. Julias Webseiten sind derzeit noch online, mit Erlaubnis der Familie stelle ich hier eine Kopie dieser Seiten bereit: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten.
16. März 2026
Über die G.O.E.

Die erste Bahnstrecke im damaligen Großherzogtum Oldenburg, die von der Landeshauptstadt nach Bremen, wurde am 15. Juli 1867 dem Verkehr übergeben. Bis es jedoch dazu kam, überhaupt Anschluss an das Eisenbahnnetz zu bekommen, war es ein langer Weg. Umgeben vom Königreich Hannover, das eine Anbindung Oldenburgs immer zu verhindern wusste, konnte erst nach der Annexion Hannovers durch Preußen im Jahre 1866 die eisenbahntechnische Erschließung des kleinen Landes beginnen. Bis zum Jahre 1876 wurde ein Netz von Hauptbahnen über das Land gezogen. Ab 1883 wurde dann das Hauptbahnnetz durch zahlreiche Nebenbahnen ergänzt; bis 1913 waren diese Maßnahmen im Wesentlichen abgeschlossen. Im Jahre 1918 betrug die Länge des Streckennetzes etwa 690 km.
Neben den Bahnlinien der Staatseisenbahn gab es noch verschiedene private bzw. kommunale Kleinbahnen, die Betriebsführung lag jedoch in den meisten Fällen bei der Staatsbahn.
Im September 1864 wurde in Oldenburg eine Eisenbahn-Commission durch das Großherzogliche Staats-Ministerium eingesetzt, die im Wesentlichen den Bau der Strecken nach Bremen und Heppens (Wilhelmshaven) zu organisieren und durchzuführen hatte. Im Mai 1867 wurde die Eisenbahn-Commission abgelöst durch eine Eisenbahn-Direction, die spätere Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (G.O.E.). Diese bestand bis 1920, dem Jahr, in dem alle Länderbahnen in die neu gegründete Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) überführt wurden. In den Grenzen der früheren G.O.E. bestand weiterhin eine Reichsbahndirektion, bis diese im Jahre 1934 aufgelöst wurde. Die Strecken wurden den Direktionen Münster und Hannover zugeordnet.
„GANZ OHNE EILE“ ODER „GANZ ORDENTLICHE EISENBAHN“
… so bezeichneten einst die Oldenburger ihre Staatsbahn
Oliver Westerhoff

Bereits 1998 begann ich damit, die Geschichte der G.O.E. aufzuarbeiten und im Internet darzustellen. Seit 2002 gibt es diese Domain.
Begonnen hat alles mit den Recherchen über den Bahnhof Hemmelte für eine Heimatchronik.
Letzte Änderungen auf meiner Seite
1868 – Jahresbericht über die Betriebs-Verwaltung
Jedes Jahr wurde von der Verwaltung der Jahresbericht – die Bilanz – mit allen Ergebnissen des Betriebes herausgegeben. Enthalten sind in dem vorliegenden von 1868 (dem zweiten Jahr des Betriebes) auch ein Längenprofil der Bahnen Oldenburg – Bremen und Wilhelmshaven – Oldenburg sowie eine Zeichnung des eingesetzten Schienenprofils. Ebenso ist eine Beschreibung von Bauausführung und […]
Juni 2026: Die Drehbrücke über die Hunte in Oldenburg
Die Huntebrücke in Oldenburg entstand 1865 als eingleisige Drehbrücke für die Strecke nach Bremen. 1875 kam eine zweite für die Verbindung nach Osnabrück hinzu. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden beide durch eine zweigleisige Anlage ersetzt. Nach der Zerstörung 1945 folgte in den 1950er Jahren eine Rollklappbrücke, die bis heute in Betrieb ist.
1907 – Die zweigleisige Eisenbahn-Drehbrücke über die Hunte bei Oldenburg
Der Artikel beschreibt den Bau einer zweigleisigen Eisenbahn-Drehbrücke über die Hunte bei Oldenburg als Ersatz einer veralteten Anlage. Im Fokus stehen eine verbesserte Konstruktion, effiziente Lagertechnik und verkürzte Bedienzeiten. Durch den Einsatz moderner Mechanik und elektrischen Antriebs gelingt ein zuverlässiger, wirtschaftlicher Betrieb mit geringem Energieverbrauch, wodurch sowohl der Bahnverkehr als auch die Schifffahrt deutlich profitieren.
1868 – Die neue Eisenbahnbrücke über die Weser in Bremen
Im Zuge der Eisenbahnstrecke Oldenburg – Bremen musste auch die Weser in Bremen überquert werden. Dafür wurde eine eiserne Brücke gebaut, über die in diesem Artikel aus der „Illustrierten Zeitung“ vom 29. Februar 1868 berichtet wurde. Enthalten ist ebenfalls ein großformatiger Stich, der die Drehbrücke in geöffnetem Zustand sowie einige Schiffe auf der Weser zeigt. […]



