Die Geschichte der G.O.E. – Lokomotiven, Strecken, Bahnhöfe und viele Informationen über die Eisenbahn in Oldenburg


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Ich lade Sie ein, zum Herumstöbern in Bildern, Dokumenten und Texten über die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (G.O.E.). Lassen Sie sich überraschen, finden Sie neue Informationen, erfreuen Sie sich an den Bildern und Dokumenten.

Weitere Informationen zum organisatorischen und rechtlichen Rahmen, aber auch allerlei Geschichten und Ereignisse rund um die G.O.E. und die Menschen, die dort arbeiteten, finden sich bei Julia Steenken: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten. Schauen Sie auf jeden Fall einmal vorbei.

Leider ist Julia im April 2025 mit gerade einmal 50 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Sie hinterlässt eine große Lücke. Julias Webseiten sind derzeit noch online, mit Erlaubnis der Familie stelle ich hier eine Kopie dieser Seiten bereit: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten.

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Leider ist Julia Steenken im April 2025 mit gerade einmal 50 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Sie hinterlässt eine große Lücke. Julias Webseiten sind derzeit noch online, mit Erlaubnis der Familie stelle ich hier eine Kopie dieser Seiten bereit: Julias (Modell-)Eisenbahnseiten.

16. März 2026


Über die G.O.E.

Das Wappen der G.O.E., wie es an den Lokomotiven angebracht war.
Eisenbahn Oldenburg
Das Wappen der G.O.E., wie es an den Lokomotiven angebracht war.

Die erste Bahnstrecke im damaligen Großherzogtum Oldenburg, die von der Landeshauptstadt nach Bremen, wurde am 15. Juli 1867 dem Verkehr übergeben. Bis es jedoch dazu kam, überhaupt Anschluss an das Eisenbahnnetz zu bekommen, war es ein langer Weg. Umgeben vom Königreich Hannover, das eine Anbindung Oldenburgs immer zu verhindern wusste, konnte erst nach der Annexion Hannovers durch Preußen im Jahre 1866 die eisenbahntechnische Erschließung des kleinen Landes beginnen. Bis zum Jahre 1876 wurde ein Netz von Hauptbahnen über das Land gezogen. Ab 1883 wurde dann das Hauptbahnnetz durch zahlreiche Nebenbahnen ergänzt; bis 1913 waren diese Maßnahmen im Wesentlichen abgeschlossen. Im Jahre 1918 betrug die Länge des Streckennetzes etwa 690 km.

Neben den Bahnlinien der Staatseisenbahn gab es noch verschiedene private bzw. kommunale Kleinbahnen, die Betriebsführung lag jedoch in den meisten Fällen bei der Staatsbahn.

Im September 1864 wurde in Oldenburg eine Eisenbahn-Commission durch das Großherzogliche Staats-Ministerium eingesetzt, die im Wesentlichen den Bau der Strecken nach Bremen und Heppens (Wilhelmshaven) zu organisieren und durchzuführen hatte. Im Mai 1867 wurde die Eisenbahn-Commission abgelöst durch eine Eisenbahn-Direction, die spätere Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (G.O.E.). Diese bestand bis 1920, dem Jahr, in dem alle Länderbahnen in die neu gegründete Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) überführt wurden. In den Grenzen der früheren G.O.E. bestand weiterhin eine Reichsbahndirektion, bis diese im Jahre 1934 aufgelöst wurde. Die Strecken wurden den Direktionen Münster und Hannover zugeordnet.

„GANZ OHNE EILE“ ODER „GANZ ORDENTLICHE EISENBAHN“

… so bezeichneten einst die Oldenburger ihre Staatsbahn

Oliver Westerhoff

Oliver Westerhoff
Oliver Westerhoff

Bereits 1998 begann ich damit, die Geschichte der G.O.E. aufzuarbeiten und im Internet darzustellen. Seit 2002 gibt es diese Domain.
Begonnen hat alles mit den Recherchen über den Bahnhof Hemmelte für eine Heimatchronik.


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